Der Sweat Shop

Ich leite einen Sweatshop und bin sogar noch stolz darauf. Bekommt man diesen, im Grunde empörenden Satz, aus dem Munde eines Sweatshop-Betreibers zu hören, so könnte einem tatsächlich die blanke Wut packen. Dann würde man gerne den Skalventreiber so richtig vor sich herjagen, um diesen selbst mal so richtig ins Schwitzen kommen zu lassen.

Doch zurück zu dieser Aussage – diese kommt nämlich von mir (Bindner Markus) und ich hoffe, dass ich dafür nicht an die Wand gestellt werde.

Zu meiner Entschuldigung: Mit einem Sweatshop, in dem die Angestellten nach Strich und Faden ausgenutzt, schlecht bezahlt und unter schlimmen Arbeitsbedingungen ihr Dasein fristen, hat mein Sweatshop hoffentlich nichts zu tun.

Mein Sweatshop beschäftigt sich nicht damit, die Arbeiter so richtig ins Schwitzen zu bringen.

Mein Sweatshop beschäftigt sich damit, das Schwitzen in erträglichem Maß zu halten.
Erträglich hinsichtlich der Aussage, dass wenn man unter dem Schwitzen leidet, und das kann bei dem einen oder anderen höchst variieren, man etwas dagegen machen kann, und meiner Meinung nach auch tun sollte.

Aus diesem Grunde gibt es in meinem Sweatshop folgende Produkte zu kaufen, die einem das Leben erleichtern sollen:

Sweatshop Produktlinie zum Thema Schwitzen

Weitere Info zum Thema Schweißreduzierung und Schweißverhinderung:

https://www.hyperhidrose.com/iontophorese.html
https://www.hyperhidrose.com/iontophorese/geraetewahl.html

 

Sweatshop Produktlinie zum Thema Schweißgeruch

Weitere Info zu Geruch – wo er gerne auftritt und was man machen kann:

https://www.hyperhidrose.com/schweissgeruch
https://www.hyperhidrose.com/koerpergeruch
https://www.hyperhidrose.com/fussgeruch

 

Hyperhidrose an den Händen

Klettern mit schwitzenden Händen geht gar nicht!
Klettern mit schwitzenden Händen geht gar nicht!

Wenn man an den Händen zu arg oder stark  am schwitzen ist, so kann das in vielen Bereichen nicht nur lästig, sondern auch kritisch sein. Gerade beim Sport wirkt sich Schwitzen an den Händen sehr schnell leistungsmindernd aus.

Da kann man so gut sein wie man will, wenn man zum Beispiel beim Klettern extrem an den Händen schwitzt, so wird man nie in der Weltklasse mithalten können, egal wie gut man ist. Nun, es muss nicht jeder Weltmeister sein, doch man kann auf alle Fälle im unteren Bereich sein Leistungsniveau auf ungeahnte Höhen bringen.

Ich hatte vor kurzem leider starke Gelenkprobleme an den Fingergelenken durch mein Hobby, das Klettern. Diese habe ich nun (hoffentlich) überwunden, und bin jetzt in den letzten 3 Wochen 5 mal an der Wand gewesen. Ich werde allerdings nicht mehr wie früher 5x die Woche trainieren gehn, ich denke da bin ich jetzt auch so langsam zu alt dafür (Baujahr 70).

Ich möchte nun kein Patentrezept für Gelenkprobleme aussprechen, kann aber sage wie ich das in den Griff bekommen habe. Dazu habe  ich eine Kombination aus Iontophorese, Magnetfeldtherapie, Ernährung  (Gummibärchen) und Hyaloronsäure in Kombination mit unterschiedlichen Zeitfenstern (auch mal therapiemüde herumgeschlampert) probiert. Nun ja, momentan geht wieder ein bisschen was. Aber nach fast 1,5 Jahren wieder anzufangen ist doch sehr beschwerlich und teilweise sehr frustrierend. Ich tape meine Gelenke nun konsequent ab, und obwohl ich an den Händen wie jeder andere auch schwitze – meist eben nicht, wenn nur unter Stress – waren die ersten Male in der Kletterhalle wieder mal der Hammer, gerade was Kondition, Bewegung, Schnelligkeit und Kraft angeht. Es geht gefühlt nichts mehr – außer dass ich mächtig ins Schwitzen gerate.

Finger schwitzen – Tape löst sich schnell – Silbersocken gegen Geruch in Kletterschuhen.

Ja, bouldern ist mächtig anstrengend. Ist man allerdings gut trainiert, nachdem man also mit Ernst schon länger an der Wand hängt, so ist das Schwitzen unter Belastung nur noch sehr eingeschränkt vorhanden. Wenn man schwitzt, dann  meistens nur während Voll- Zirkel- und Höchstbelastungszyklen.
Schaut man mal auf den Fußball, die rennen sich die Seele aus dem Leib, und schwitzen fast Null.

Finger gut getaped - Socken stinken nicht - so kanns in die Kletterhalle gehen ... Zurück zum Schwitzen und Tapen: Durch die hohe Anstrengung schwitzt man beim Sport, logo. Das macht an den Händen und Fingern – was vor allen Dingen beim Klettern wichtig ist – nicht halt. Nun ist es leider so, dass ich die Tapes an den Fingern momentan 2-3 mal wechseln darf, weil der Kleber nicht mehr hält.

Und ich dachte mir, ja so ein Mist: Früher, als ich noch besser im Training war – und an der Wand kaum noch ins Schwitzen kam – ist mir nie ein Tape durch den Schweiß aufgegangen. (Man beachte meine kurzen Sneaker Silbersocken, mit denen meine Kletterschuhe nicht nach Schweißfuß, sondern wie neu riechen! Ohne Mist! Das beste: Durch die Silberfäden hat man einen besseren Grip wie barfuss in den Schuhen, und bequem sind die auch noch!)

Der Schweiß, der an den Fingerkuppen zutage tritt: Ich verlier dadurch eine Menge Grip, und muss fester greifen. Da das mit der Zeit auf die Gelenke geht wäre es besser an den Händen weniger, am besten gar nicht zu schwitzen.

Gerade am Anfang müssen sich die Gelenke an die Belastung gewöhnen und genau jetzt bei mir, mit einem Vorschaden, ist es absolut kontraproduktiv fester zupacken zu müssen als eigentlich nötig.

Der Muskelaufbau geht da ja schneller, durch das kommt man eh schon in Gefahr die Gelenke zu überlasten. Und nochmals eine Pause will ich nicht einlegen, ich möchte in den Pfingstferien wieder an meine Lieblingsstrecke in Spanien

Deshalb bin ich gerade am überlegen eine Zeitlang die Iontophorese an den Händen durchzuführen damit die Gelenke entlastet werden (durch weniger Schweiß) und zusätzlich noch den bei mir auffallend positiven Effekt der Iontophorese auf meine Gelenke im allgemeinen mitzunehmen.

Ich merke nach der Iontophorese richtig, wie der Strom Einfluss auf den Körper hat, gerade meine Gelenke fühlen sich noch Stunden später nach der Iontophorese „komisch“ an, schlecht zu beschreiben, irgendwie „energiegeladen“ – keine Frage, da passiert was. Die Iontophorese wird ja nicht ohne Grund außer gegen Hyperhidrose auch bei  der Behandlung einer Arthrose eingesetzt.

Keep on bouldering …

Iontophorese im Tv- Frühstücksfernsehen

Da, schon wieder! Hyperhidrose im Fernsehen – und dann wieder einmal die Iontophorese dargestellt wie der letzte Dreck. Manchmal fragt man sich echt, wieso manche sich tatsächlich Journalisten nennen. Es ist unglaublich und es kommt einem so langsam vor wie eine Verschwörungstheorie…

Es fing an wie so oft: Ein Anruf – Bindner Medizintechnik …
Ja, hier ist die Redaktion von „Immer wieder Sonntags“ – wir haben gehört, Sie sind hier die Spezialisten, wenn es um das Thema Schwitzen und Iontophorese geht?
Könnte man mal so stehen lassen…
Also wir haben für die übernächste Sendung im Europapark ein Special zum Thema Schwitzen und Hyperhidrose und wir möchten hierbei alle Optionen ansprechen, dazu gehört natürlich auch die Iontophorese bla bla blubber …

Ob wir denn nicht ein Gerät hätten, das man zeigen und vorstellen könnte, wir bekommen es nach der Sendung postwendend wieder zurück.
Als Dankeschön blenden Sie beim Schwenk über das Gerät sozusagen im Vorbeigehen auch den Markennamen „Idromed“ ein.

Alles klar, wieso nicht. Auf Nachfrage ob wir jemanden stellen sollten, der das Gerät und das Verfahren kurz erklärt, nach dem Motto: „Die Iontophorese ist eine allgemein anerkannte und in der Regel, wenn richtig angewendet, sehr erfolgreich eingesetzte und beliebte Therapieform bei der Indikation Hyperhidrose.“
Nein, hier habe die also schon einen Spezialisten gebucht, na dann…
Also haben wir ein Iontophoresegerät dort angeliefert.

Normalerweise schaue ich kein Fernsehen.

Wir haben damals, als unser erstes Kind angerückt ist, die Glotze in den Keller gestellt. Er würde heute noch dastehen, aber wir brauchten den Platz. Und nach diversen kleinen alljährlichen Überschwemmungen, hätte man den alten Kasten eh nicht mehr zum laufen gebracht. Also: Ab zum Recyclinghof.

Um die Sendung sehen zu können bin ich runter zur Oma und hab doch die Verdummungslaterne angestellt, und ich dachte, mich trifft der Schlag:

Also so lief’s ab: Der Spezialist war eine Spezialistin – oh, sogar mit Doktor garniert – Hier haben wir eine Unmenge an Antitranspiranten, dann gibt es noch die Iontophorese, diese wirkt allerdings eh in den wenigsten Fällen  und kann nur bei einem Arzt durchgeführt werden.

Das folgende wurde dann noch richtig beworben, weil man da als Hautarztspezialist richtig abaschen kann. Das ist kein Originalton, sondern jetzt kommt meine Interpretation:
Und dann kann man sich noch Gift spritzen lassen – und zwar soviel, dass wenn man die Menge an Botilintoxin schön verteilen würde, man eine Kleinstadt auf dem Gewissen hätte.
Man kann sich noch Operieren lassen oder die Schweißdrüsen entfernen – Ja, toll, saumäßig teuer (bis 3000 Euro) und nebenwirkungsbelastet, sowie riskant und noch nicht mal garantiert zu wirken.
BAMM – da waren Sie wieder die Fehler.
Falsch ist natürlich: Die Iontophorese kann zu Hause eingesetzt werden.
Die Iontophorese wirkt eben nicht in Einzelfällen, sondern sie wirkt, aber nicht in allen Fällen.
Ach so, ich muss nun nicht sagen, dass man nicht über das Gerät geschwenkt hat, sondern dass man sozusagen nur die Wannen gezeigt hat und die Spezialistin in Richtung Iontophoresegerät gewunken hat mit Ihrer lapidaren Bombenaussage: Iontophorese wirkt nicht.
Was bleibt?
Ärger, und ein SWR T-Shirt, dass einem freundlicherweise in die Rücksendung gelegt wurde…
Vielen Dank …..  Ihr  xxx ….. Markus Bindner

Das stinkende Haus

Was tun wenn das Haus stinkt? Was tun, wenn es auch noch im Urlaub ist? Ausziehen geht ja schlecht, wohin denn mit 10 Leuten?

Genau das ist uns im letzten Urlaub passiert auf St. Quiberon. Schöne Landschaft, wirklich, das Wetter war toll, da waren wir echt verwöhnt, wir hatten ungelogen die ganze Zeit tolles Wetter, bis zum Abfahrmorgen wo es tatsächlich angefangen hat zu nieseln. Zur Bretagne: Normalerweise regnet es dort um diese Jahreszeit um die  7 von 14 Tagen, auch gerne mal die ganze Zeit! Das Wetter hat uns dann also gerettet, weil wir nur zum Schlafen im Haus waren und die Fenster geöffnet ließen. Ansonsten waren wir draußen, Frühstück, ab ans Meer etc.

Witzig: Am Haus war ein Schild, auf dem stand: „Welcome in dit Huis“ – wir haben daraus nen running Gag gemacht: „Dit Huis stinkt“

Was super an der Bretagne ist: Landschaftlich genial und überall die tollen Menhire, Hühnengräber und Cromlech’s – ich glaub ich stell mal ein Hühnengrab bei uns in den Garten…

Weltkrieg-2-Touristen finden übrigens alle paar Meter einen Bunker, teils riesige Geschützanlagen und unglaublich große Feuerleitstände, wahnwitzig viel Beton!

Also mit stinkenden und riechenden Sachen kenne ich mich schon ein bisschen aus, logo, wir betreiben professionell Internetshops zum Thema Schwitzen und Geruch

Doch zurück zum Haus: Es roch im unteren Stockwerk nach Urin, kein Witz, wir haben das ganze Mobiliar rausgestellt (z.B. ein altes Sofa, das hat soooo gestunken, unglaublich)  und die Teppiche weggeräumt, dann noch mit Essig feucht ausgewischt, dann war es gerade so ein bisschen erträglich. Ein Zimmer war komplett unbewohnbar.

Ein Riesenozongenerator wäre da gerade richtig gekommen. Natürlich viel größer als ein Klenz, mit dem man nur kleinere Sachen, wie Schuhe oder Socken entsinken kann.

Das beste: Der Vermieter meinte dass wir die ersten wären, die das gerochen hätten, und ob wir das waren! Frechheit!

Dafür fanden wir recht viel Hundehaare, und der Verdacht war, dass diese halt nicht Gassi geführt wurden.

Wie auch immer, riechende Sachen, ob es nun Klamotten oder Häuser sind – können einen schon ziemlich anstinken.

Besonders im Urlaub!