TV- Taff Sendung zu übermäßigem Schwitzen

Tanzende Go-go-Girls testen Anti Schweiß Mittel. Antitranspirant und Iontophorese im Go-go-Fight. Wer die Nase vorne hatte, warum das Ganze (Hyperhidrose) zu leicht genommen wurde, nicht nur wegen der Auswahl der Mädels und wie mit Infos gegeizt wurde…

Flockig sollte das ganze Thema wohl daherkommen: zwei leichtbekleidete Damen kommen ins Schwitzen und wollen das Ganze unterdrücken. Was fehlt ist der Leidensdruck und – sorry – die Leidenschaft! Klar ein müdes Tänzchen sieht anders aus, aber das ganze kam dermaßen billig über die Leinwand, aber zu diesem Thema dann etwas weiter unten mehr – GoGo-Club halt.

Wo beginne ich? Vielleicht mit meiner Kritik an der ganzen Geschichte:

Beide Go-go-Girls  litten eben nicht an Hyperhidrose, sondern schwitzten halt in ihrem „Tanzclub“, wenn es ans „Eingemachte“ ging. Wer dabei nicht schwitzt ist sicherlich tot!
Und es kommen ja noch viel mehr ins potentielle Schwitzen: Also etwaige Herren, die den Damen bei ihrer schweißtreibenden Tätigkeit zusehen.
Jetzt kommt’s: Da haben sich doch tatsächlich ein paar solcher Honks mitfilmen lassen! Die werden sicherlich dann bei Ausstrahlung der Sendung einen Schweißfilm auf der Stirn haben, wenn die Ihrer Frau oder Freundin erzählen dürfen, was die denn in so einem Club machen.

Soweit so gut. Zuerst dürfen die beiden Damen erklären, wo die denn so schwitzen und dass die das nicht mehr haben wollen. Beide litten unter Achselschweiß, aber wie gesagt, nur wenn sie richtig die Hüften an der Stange geschwungen haben.

Das durften diese dann auch ausgiebig. So als Beweis, dass die auch wirklich schwitzen nach ’ner Weile. Keine Überraschung: Ja, auch Go-go’s schwitzen! Informativ: Die Stange ist also nicht zum kühlen da.

Ich sag’s ja immer, wenn wir das Fernsehen nicht hätten, würden wir nicht schwitzen, weil wir nicht wüssten, was das ist!

Dann wurden diese gefragt, was Sie denn so ausprobieren wollten. Iontophorese oder Antitranspirante. Beides kurz (viel zu kurz) vorgestellt, das wichtigste waren ja die Mädels – Sex sells!

Das Iontophoresegerät war damals übrigens ein Hidrex PS500, also der Vorgänger des Hidrex PSP1000 und wurde vom Betreiber von hyperhidrose.com (also mir) zur Verfügung gestellt. Das Antitranspirant mit Aluminiumchlorid von einem Konkurrenten, den ich nun nicht nennen darf.

Weitere Kritik: Mit nur zwei Benutzern ist das ganze nicht sehr repräsentativ

 

 

TV – Nachtcafé zum Thema Hyperhidrose

Es ist also schon wieder passiert: Das Thema Hyperhidrose wird im Fernsehen so oberflächlich behandelt, dass ich schon selber ins Schwitzen komme vor lauter Aufregung!

Das ging jetzt aber überraschend schnell! Kaum wurde ich von dem TV-Sender angerufen (war wohl eine kleine Panikaktion?) kam auch schon die Sendung. Ich hatte noch nicht einmal Zeit, meinen Blogeintrag zu dieser TV-Sendung an die Redaktion zu senden. Wie schon vermutet, wurde das Thema Hyperhidrose wieder einmal nur gestreift und der Schuss ging fast komplett an den interessanten Details vorbei. Super vorbereitet vom Moderator, da spricht der doch von Hypohidrose. Wer hatte hier die Moderationskarten geschrieben?

Die Art und die Länge der Vorbereitung auf diese Sendung lassen sehr tief blicken.

Unterschlagung von Informationen zum Thema Hyperhidrose durch das Fernsehen – Absicht oder Lapsus?

Es wurde eine von Hyperhidrose betroffene Person vorgestellt, die sich die Schweißdrüsen unter den Achseln entfernen ließ. Seitdem sie das gemacht hat, ist der Achselschweiß leider immer noch da. Was aber noch dazu gekommen ist: Überraschung! Das Schwitzen hat sich auf den ganzen Körper ausgebreitet. Die unglückliche Person, die da im Fernsehen interviewt wurde, hat dieses Schwitzen als kompensatorisches Schwitzen bezeichnet. Nun ist es allerdings so, dass ein kompensatorisches Schwitzen gerne generell nach Operationen auftreten kann (also nicht nur nach Operationen, die gegen das Schwitzen helfen sollen).

Die operierte Person hat nun leider nicht im Detail erklärt, welche Operationstechnik angewandt wurde. Ich schätze aber mal, dass es eine ganz normale Schweißdrüsenresektion war. Bei einer Schweißdrüsenresektion unter den Achseln gibt es aufgrund der kleinen Fläche, die vom Schwitzen ausgeschlossen werden soll, eigentlich so gut wie kein kompensatorisches Schwitzen, das sich auf den ganzen Körper ausbreiten kann. Es ist also davon auszugehen, dass die Operation selbst zu einer generalisierten Hyperhidrose geführt hat.

Klar ist: Am Schluss schwitzt sie halt am ganzen Körper, was natürlich eine persönliche Katastrophe ist.

Schade auch: Die Iontophorese, die sehr gut gegen Achselschweiß helfen kann, wurde wieder einmal komplett ausgeblendet.

Fazit: Leider nur halbgare Informationen, jemand wird vor die Kamera gezerrt und der Öffentlichkeit präsentiert. Mit dieser Sendung wurde wiederum niemandem wirklich geholfen. Der einzige Trost ist, dass sich der ein oder andere von einer Operation gegen Schwitzen abhalten lässt. Wobei aufgrund der nicht aufgezeigten Behandlungsmöglichkeiten bei Hyperhidrose, der Operation trotzdem wieder Vorschub geleistet wurde, weil nichts anderes angesprochen wurde.

Chance vertan, wie bei allen anderen Sendungen, die im Fernsehen gekommen sind. Oh Mann …

Klenz Desi Deo Uno – Die Anti-Geruchswaschmaschine

Genial: Stinkewäsche rein – nach ein paar Minuten desodoriert wieder raus! Endlich wieder erhältlich!

Nachdem der Klenz Desi Deo Uno, auch Klenz Elfur-K genannt, über fast einem ganzen Jahr nicht mehr erhältlich war, ist er jetzt ab Dezember 2015 wieder über uns lieferbar. Der Klenz ist eine super-geniale Erfindung, unglaublich das Ding.

Klenz Desi Deo Uno, neuestes - hohes Modell
Von hier aus kommt der Klenz gleich in unseren Versand…

Heute ist der Klenz bei uns frisch eingetroffen, auf den ersten zwei Paletten, jetzt kann es wieder weitergehen!

Ich bin sehr froh darüber, dass es den Klenz jetzt endlich wieder gibt. Er ist eine super Ergänzung in unserem Anti-Geruch-Programm. Ist schon ein geiles Teil und funktioniert total brillant, einfach und verlässig.

Wir haben uns auch überlegt diesen selbst zu importieren, falls sich über kurz oder lang kein Entrepreneur für den Klenz findet.

Wieso wir das nicht gemacht haben?
Sicher nicht, weil die Maschine Schrott wäre, sondern aus folgenden Gründen:  Der Klenz war für uns (obwohl er einigermaßen gut abverkauft wird) immer ein sogenanntes „bysell“, also etwas, was man zusätzlich zum Sortiment aufnimmt, weil es halt zum Thema passt. Der Klenz Desi Uno ist neben unserer Antitranspirant-Serie und den Silbersocken, sowie Schuheinlagen genau solch ein Produkt – eine super Angebotserweiterung.

Unser Hauptthema ist und bleibt die Iontophorese. Hier werden auch richtig Stückzahlen in Umlauf gebracht, sodass sich ein kompliziertes Marketing auch rechnet. Der Bereich Hyperhidrose ist schwierig zu beackern, weil:
Niemand kennt die Begriffe Hyperhidrose oder Iontophorese so wirklich oder weiß etwas damit anzufangen. Das heißt, hier ist viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Klar Deo kennt jeder, dann hört es aber auch schon auf, oder?

Es leiden zu wenige dran (zum Glück!), als dass man eine Zielgruppe hätte, bei der sich klassische Marketingmethoden rechnen würden.

Wenn man Adwords im Google schaltet und jeder Klick 1 EUR für das Thema Schwitzen oder Iontophorese kostet und aber nur jeder 500te kauft – hat man ein Problem: Es wird aktiv Geld verbrannt. Wer hält so etwas schon durch?

Also muss es anders laufen, aus diesem Grunde wäre es schön, wenn wir geshared, geliked und verlinkt würden. Jeder kann ein bisschen mithelfen, die Welt trockenzulegen!

Viele Leute haben sich während der Wartezeit als Interessenten in unser System eintragen lassen. Diese wurden alle angeschrieben und als Bonus für die lange Wartezeit haben diese einen vergünstigten Preis angeboten bekommen.

Bis Jahresende werden wir einen Preis von 419 EUR verlangen, ab 01.01.2016 kostet der Klenz dann regulär 470 EUR (den aktuellen Preis vom Klenz Desi Uno bitte unserem Shop entnehmen).

Klenz Desi Deo UNO Elfur-K – Marketing Partnerschaft – enge Zusammenarbeit mit dem Importeur und hyperhidrose.com

Doch so wie das jetzt läuft, ist uns das viel lieber. Steffen Wittmann heißt der neue Importeur, der das Importgeschäft von Herrn Rietdorf übernommen hat.

Und heute haben wir unsere erste Lieferung des neuen Klenz Desi Deo Uno, auch Elfur-K genannt (nicht gerade glücklich gewählte Begriffe unserer Meinung nach. Ja die Koreaner – denn dort wird der Klenz produziert).

Klenz Elfur-K vom Importeur

Das Klostein-Deo – Wenn das Deodorant versagt

Klostein-Deoroller? Gibt es so was wirklich? Es gibt ihn! Wenn das Deo versagt, wird es meist unangenehm. Außerdem: Wie man leicht verhindern kann, dass das Deodorant umkippt und unbenutzbar wird.

Oh Mann, wer kennt das nicht: Gerade eben duftet man noch Baby und frisch wie eine Wiesen – ein paar Augenblicke später wird es schon unschön. Das Deo hat versagt und die Kleider fangen an ein bisschen zu müffeln – was auch gerne mal eskaliert. Meist kommen hier mehrere Punkte zusammen, die man versuchen kann zu umgehen.

Wenn man ein Deodorant im Geschäft kauft, ist meist noch alles in Ordnung. Nach Auftrag tut es seine Arbeit. Doch ganz schnell merkt man, ob man die richtige Wahl getroffen hat. Wie beim Parfum, so auch beim Deodorant: Wenn es sich mit der körpereigenen Geruchsnote nicht verträgt, so kippt der Mischgeruch sehr schnell von Eau de toilette in Richtung „Odeur de toilette“ – also wörtlich genommen!

Wie kommt denn das? Wer schon einmal versucht hat, selbst ein Parfum zu kreieren, der weiß: Man kommt hierbei schnell an die Gestanksgrenze. Mischt man zwei Wohlgerüche zusammen, so kann das Ergebnis unglaublich werden, ruckizucki hat man also eine Stinkbombe entwickelt.

Auch was anfangs gut riecht, schreitet man in der Konzentration eines Duftes voran, so wird’s irgendwann „scharf“ und man verlässt die Zone des Wohlgeruchs. Das Gleiche passiert also auch beim Deo. Der eine Geruch (vom Deodorant) ist gleichbleibend abnehmend in seiner Konzentration und Stärke (weil jedes Deo nach einer Weile verriecht), der andere, der körpereigene Schweiß gleichbleibend zunehmend oder eskalierend. Es ist also vorprogrammiert: Mit zunehmender Mischung winkt die Dusche.

Jeder Mensch, sollte er nicht ab und an unter die Dusche gehen, fängt an zu stinken.

Der Gestank am Hofe in Mittelalter und Renaissance muss schlichtweg atemberaubend gewesen sein. Duschen galt dort als nicht hoffähig. Man glaubte es schwächt den Körper, Arkelanfall!

Schweißfüße von Ernesto

Ernie hat Schweißfüße – ziemlich sogar! Nein, nicht Ernie vom Bert aus der Sesamstraße, der hat noch nicht mal Füße, oder? Ernie, der Hund meiner Tochter Sarah. Sowohl für Tiere als auch für Menschen mit Schweißfüßen gilt eigentlich: Füße waschen!

Man ahnt es schon, die Schweißfüße von Ernesto riechen nicht nur hundsmiserabel – Ernie ist auch noch wasserscheu und wenn man versucht, ihm seine Pfoten zu waschen, wird es extrem. Ich muss unbedingt mal ein Video von dem Versuch posten.

Ernie voll verspult!
Ernie voll verspult!

Er ist sogar extrem wasserscheu: Wenn es regnet – und wenn es nur tröpfelt – will er nicht raus. Und wenn es geregnet hat, dann läuft er zielstrebig um alle Pfützen herum.

Ernie ist so extremst wasserscheu, er hat sogar Angst vor seinem Trinknapf. Ernie trinkt nur kurz vor dem Verdursten.

Der einzige Trick für die Schweißfüße von Ernie ist, diesen über eine nasse Wiese zu jagen. Nun, nicht jeden Tag ist die Wiese nass, es sei denn früh morgens, wenn schön Tau drauf liegt und die Füße dann schön nass werden. Der Geruch wird bei der Katzenwäsche schon ein bisschen gelindert, aber dass er weg wäre, davon kann man absolut nicht reden.

Unglaublich: Schweißfüße sind sogar übertragbar!

Schlimmer noch: Kommt der Ernesto nun mit seinen nassen Pfoten aufs Sofa auf unsere Zudecke, fängt die Decke an zu stinken.

So siehts aus wenn Ernie seine Schweißfüße überall hinlegt!
So sieht’s aus, wenn Ernie seine Schweißfüße überall hinlegt!

Schön kuschelig sieht dann anders aus! Somit: Ernesto schafft es also auch seine Schweißmauken noch weiterzuverteilen und säht somit seine Geruchsinseln so langsam durch die ganze Wohnung! Oh Mann…

Und so stinken nicht nur Ernies Füße weiterhin vor sich hin. Ernie hat eigentlich ziemlich große Füße für so ein bisschen Hund und zu allem Übel auch noch sowas wie „Schwimmhäute“, was den Geruch noch schön potenziert (Flächen gehen im Quadrat!).

Wer hat auch solche Schweißhunde mit wasserscheu? Wie kriegt man denn die Schweißfüße von den Stinkern (regelmäßig) gewaschen?

Über Kommentare und Ratschläge würde ich mich freuen! Grüße Markus

P.S. Ich glaube wir hätten schon lange Socken mit Silberfasern für Ernie mitproduzieren lassen. Für den Menschen sind diese aber sehr wohl tragbar! In unserem Onlineshop können Sie Socken gegen unangenehme Gerüche mit Silberfasern kaufen. Das blöde ist ja, wenn man versucht Hunden Socken anzuziehen, kommt nichts Gutes dabei heraus… Die Hunde stackseln „Sockfußens“ herum, als ob die ein paar Halbe drinne hätten.

Nicht ernst gemeint: Und die Iontophorese gegen schwitzende Füße ist bei solchen Kandidaten natürlich nicht anwendbar, man müsste den Kerl ja schon einschläfern!

Schwitzen – Wer schwitzt mehr? Frauen oder Männer?

Gute Frage. Schwitzt Mann oder Frau mehr? Oder: Sind wir nicht alle beim Schwitzen gleichberechtigt? Die Gleichberechtigung versagt: Scheinbar beim Schwitzen klappt das mit der Emanzipation nicht so wirklich. Was einem beim „gemischten“ Sport vielleicht sachte auffällt, ist in Dampfbädern offensichtlich: Ein Geschlecht entzieht sich doch tatsächlich dem übermäßigen Schwitzen! Frechheit!

Jetzt fragt man sich nur noch, wer weniger schwitzt, die Männer oder die Frauen?

Die Auflösung ist eigentlich einfach: Nehmen wir als Beispiel den Fußball. Wer schwitzt denn da mehr?

Nun mögen manche Unkenrufe kommen, Frauen würden sich nicht so viel bewegen und nur auf dem Platz herumstehen. Doch spätestens in der Sauna zeigt sich: An diesem Gerücht stimmt gar nichts und kann ruhig ins Reich der Unwissenden verbannt werden.

Tatsache ist: Frauen schwitzen weniger als Männer, definitiv!

Die Mädels schwitzen signifikant weniger, was aber nicht unbedingt heißt, dass diese nicht genauso drunter leiden wie die Boys. Auf geschlechtsspezifische Unterschiede in der Behandlung wird weiter unten eingegangen.

Während das starke Geschlecht schon nach kurzer Zeit megamäßig am Saften ist, ist das schwache noch weit davon entfernt, hier Paroli zu bieten.

Man könnte den Eindruck gewinnen, das starke und schwache Geschlecht bezieht sich auf das Schwitzen, in diesem Falle also: Das stark schwitzende und das schwach schwitzende!

Machen wir uns also nichts vor: Männer sind schön und stark! Schön blöd und stark eingebildet? – Nun ja: Mit einem Lächeln: Einbildung ist auch eine Art von Bildung, oder?

Stärker Schwitzende aufgepasst! Gibt  es Unterschiede in der Behandlung von Schwitzen?

Wenn man von der Hormontherapie einmal absieht – geschlechtsspezifische Behandlungsmethoden von Schwitzen gibt es nicht. Hier herrscht wieder Gleichberechtigung. Männern und Frauen stehen somit die gleichen Möglichkeiten offen, wenn diese der Meinung sind, zu stark zu schwitzen.

Wer kennt denn schon die Iontophorese bei Schweiß an kritischen Stellen (Achseln etc.?) – egal ob Männlein oder Weiblein, zuviel Schweiß ist immer lästig, da kann man etwas dagegen tun!

Wenn der Schweiß krankhaft wird, spricht man von Hyperhidrose! Die einzige Behandlung, die reversibel ist und den Namen Behandlung verdient, ist die Iontophorese! (Antitranspirante auftragen ist definitiv KEINE Behandlung, sondern ein kosmetischer Versuch Schweiß zu unterdrücken)

Männer sind Vielschwitzer – das kommt wohl vom Herrenhormon Testosteron: Testosteron öffnet die Schweißkanäle. Östrogen macht das Gegenteil. Bei Hormonumstellungen neigen dann aber auch später einmal die Frauen dazu. Hitzewallungen und Schweißausbrüche sind dann an der Tagesordnung.

Nachtrag! Meine Frau hat vorhin gemeint: Logo, Frauen arbeiten auch mehr als die Kerls, somit sind diese durch ständiges Training auch belastbarer und kommen nicht so schnell außer Atem, sowie ins Schwitzen und das wäre der Ausgleich für Cellulite! Na dann Prost! Oder besser nicht? Alkohol erhöht den Schweißpegel!

Hyperhidrose im Fernsehen

Leidensgeschichten der Hyperhidrose im Fernsehen

Vor Kurzem wurde ich doch tatsächlich von einem TV-Sender angerufen. Ich wurde gefragt, ob das Fernsehen unser Forum nutzen kann. Ziel: Um mit von Hyperhidrose Betroffenen Kontakt aufzunehmen. Diese sollten öffentlich über Schweiß und Geruch berichten.
Gemeint ist hierbei das Nachtcafé mit Michael Steinbrecher. Was mich allerdings sehr überrascht hat, war Folgendes:

hyperhidrose-monitor-tvDie Dame des TV-Senders hatte überhaupt kein Interesse daran, jemand zu finden, der sein Problem mit der Hyperhidrose schon lösen konnte. Sie wollte jemand, der noch aktiv am Schwitzen ist. Dieser sollte dann über sein Kondition, seinen Leidensweg und die aktuellen Probleme berichtet, die er wegen übermäßigem Schwitzen hat.

Ich habe der Dame dann angeboten, einen Post im Hyperhidrose Forum zu verfassen oder mir eine Mail zu senden. Den Inhalt dieser E-Mail wollte ich nach kurzer Aufbereitung allen Nutzern unseres Hyperhidrose Forums zukommen lassen. Dies ist bis heute leider nicht passiert! Weder Mail noch Eintrag.
Ein bisschen hat mich das zum Nachdenken gebracht. Ist man hier einfach nicht interessiert. Wenn nein, wieso wurde man dann überhaupt angerufen? Auch wie das Telefongespräch gelaufen ist. Man hat nie gefragt, was man tun kann. An Lösungen wurde kein Interesse gezeigt. So langsam frage ich mich Folgendes:

Äh, war da nicht mal etwas mit Bildungsauftrag?

Wieso das Fernsehen eher an Sensationen statt Lösungen interessiert ist. Sollte das der entscheidende Hinweis sein?

Ist dies die Antwort?

Das wäre schon bitter. Geht es also nicht in erster Linie darum, Betroffenen zu helfen, die wegen übermäßigem Schwitzen leiden? Es kommt mir leider so vor. Man will jemanden präsentieren, der vor der Kamera aus allen Poren schwitzt. Dieser sollte entsprechend jammern und klagen. Als Bonus darf er dann erzählen, wie ihn das Schwitzen beeinträchtigt. Er soll von Problemen im Umgang mit anderen Menschen erzählen. Er soll beschreiben, wie die Menschen die Nase rümpfen, weil er so riecht. Es wäre das Beste, man fände jemanden, der folgendes Profil hat: Jemand der schwitzt UND stinkt. Ja, der wäre perfekt. Da kann die ganze Nation Mitleid haben. Das wäre super!

Ich habe mich natürlich auch als Experte zu diesem Thema angeboten. Leider war wiederum schnell klar: „Das Problem des Schwitzens soll im Vordergrund stehen.“ Jemand soll als Beispiel herhalten.

Bestehende Möglichkeiten sollten aber eher im Hintergrund bleiben. Oder ein Urteil sogenannten Experten vorbehalten sein.

An meinen Einwand, dass wohl die meisten in unserem Forum ihr Problem schon bewältigt haben, war die Dame nicht interessiert. Meiner Meinung nach, wird jemand, der ernsthaft Hyperhidrose hat, sich sicherlich nicht öffentlich hinsetzen, um der ganzen Nation etwas vorzuschwitzen.

Ich habe das Ganze mit meinem Team einmal durchdiskutiert. Meine Schwester Martina hat hierbei wohl den Nagel auf den Kopf getroffen: Es wäre vergleichbar einen Alkoholiker volltrunken ins Fernsehstudio zu setzen und schon „trockene“ Leidensgenossen bleiben aus der Diskussion ausgeschlossen.

Weiter noch:
Gleichzeitig wird nicht einmal erwägt, die Selbsthilfegruppen zu dem Thema zu Wort kommen zu lassen.

Der eine oder andere kann natürlich einwenden: Mensch, der Bindner Markus wäre auf Basis seines kommerziellen Hintergrundes eher ungeeignet.

Klares Jein! Auf der einen Seite gibt es einen kommerziellen Hintergrund, ja. Da ich aber angetreten bin, eine so gut wie unbekannte Therapieform bekannt zu machen – ich hatte sozusagen das Wissen und die Mittel dazu! – sollte aus naheliegenden Gründen kein Nachteil sein. Das muss aber nicht heißen, dass ich nicht geeignet wäre, im Fernsehen aufzutreten.  Da ich selber betroffen bin, kann ich zu diesem Thema sehr viel sagen. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in diesem Bereich könnte ich sicherlich auch eine Menge zu diesem Thema beitragen.

Es sollte niemals eine Verkaufsshow werden, das habe ich der Dame auch schon gesagt. Vielmehr wäre es einmal angebracht, die eine oder andere Therapieform gegenüber den gefährlichen Mitteln neutral darzustellen.
Zu bedenken: Es wird in diesem Umfeld wohl nicht sehr viele unprofessionelle oder kommerzielle Experten geben. Wer sind die „Experten“, die ins Fernsehen so gerne eingeladen werden? Fast alle müssen mit einem Doktortitel ausgestattet sein.
Ich blicke in die Zukunft und sehe Folgendes: Es wird – wie so oft – nicht über die verschiedenen Möglichkeiten die Hyperhidrose zu behandeln gesprochen.

Wie ich darauf komme? Es wurde schon sehr oft im Fernsehen über das Thema gesprochen. Es war leider immer wieder dasselbe.

Bis bald…