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Achselschweiß: Wie verhindern, kann man diesen behandeln oder einschränken, wie damit umgehen?Achselschweiß

Der Achselschweiß kann für manchen von uns nicht nur zum kosmetischen oder optischen Problem auswachsen, oft sind auch unangenehme Gerüche mit dem Achselschweiß verbunden.
Hier finden Sie Vorschläge und Möglichkeiten um bei der Problemlösung vielleicht voranzukommen.

Achselschweiß und Schweißflecken oder Schweißränder / Achselschweiß und Schweißgeruch und ihre Kombinationen verhindern

Wir beleuchten nun zuerst die Seite Schweiß, dann den Schweißgeruch. Ohne Schweiß bekanntlich kein Schweißgeruch (es gibt aber auch Ausnahmen, wo schon ein klitzekleines bisschen Schweiß zum Geruch führt. Ist dieser Schweißgeruch permanent, nennt man das auch schon mal Bromhidrosis). Deshalb kann man auch zuallererst auf die Schweißverminderung und - verhinderung (s)ein Augenmerk richten.


Definition: Hyperhidrosis axillaris, zuviel Schweiß (oder übermäßiges Schwitzen unter den Achseln)

Wir kennen das als "Schwitzen unter den Achseln" und den optischen Auswirkungen, wie Schweißflecken und Schweißrändern, sowie oft einem unangenehmen Geruch, wenn der Schweiß trocknet (alter Schweiß).

Methoden zur Schweißeindämmung (nach Häufigkeit oder Popularität)

  • Antitranspirante / Deodorante
  • Iontophorese
  • Medikamente
  • Schweißdrüsenabsaugung
  • ETS

Der Schweiß läuft also übermäßig aus den Drüsen. Dieses Auslaufen kann man auf verschiedene Arten versuchen zu unterbinden oder zu vermindern. Deos oder Antitranspirante zielen darauf ab, die Schweißdrüsen unter den Achseln entweder zu verengen oder zu verpfropfen.
Das Verengen wird mit adstringierenden Mitteln zu erreichen versucht. Adstringierend meint hierbei dass sich die Schweißdrüsen zusammenziehen. Dadurch wird der Schweißkanal enger und der Schweiß kann nicht mehr so schnell austreten.
Die Verpfropfung funktioniert ähnlich. Oft kann man diese aber nicht richtig voneinander trennen, da zum Beispiel Aluminiumsalze (in den meisten Deos und fast allen Antitranspiranten vorhanden) beides machen: Die Schweißdrüsen ziehen sich zusammen, gleichzeitig bilden die Aluminiumsalze eine Art Pfropf, der die Schweißdrüse verschließen kann. Nach und nach wird das ganze dann wieder "ausgespült" und die Wirkung lässt dadurch wieder nach. Gleichzeitig sind viele Antitranspirante in Alkohol gelöst und desinfizieren die Haut bei der Anwendung, sodass Bakterien reduziert werden.
Bei Antitranspiranten mit Aluminiumchloridantel (je mehr drin ist, desto heftiger) sieht es dann auch so aus, dass es wohl nicht sehr viel Bakterien auf der Welt gibt, die dieses aggressive Material überleben. Oft liegen die PH-Werte von Antitranspiranten im Bereich um einen pH-Wert von 2. Das Zeug ist dabei während der Verarbeitung so agressiv, das brennt ihnen sozusagen ein Loch in manchen Metallkessel, wenn es nur lange genug drin ist. Deshalb werden meist bei der Verarbeitung Kessel, Anrührgefäße und Werkzeuge aus Keramik verwendet, will man verhindern, dass Metall angelöst wird, oder man muss sich entsprechend mit der Verarbeitung beeilen.
Es ist Ansichtssache, ob Aluminiumchlorid wirklich etwas auf der Haut zu suchen hat. Gleichzeitig schätzten schon die Römer den Alaunstein, das sind "gewachsene" Aluminiumsalzkristalle. Man kennt diesen als "Dauerdeo", Deostein oder Deokristall. Für eine ausgewachsene Hyperhidrosis axillaris ist Alaunstein meist nicht stark genug, aus dem simplen Grund, weil man nicht genug Aluminium auf die Haut und in die Schweißdrüsen kriegt.

Ist die Wirkstoffkonzentration beim Antitranspirant mit Aluminiumchlorid also ausschlaggebend?

Absolut ja. Je mehr, desto besser, sollte man also meinen? Mitnichten: Je stärker der Wirkstoff konzentriert ist, desto mehr Hautreizungen. Es empfiehlt sich also, eher geringere Mengen aufzutragen und den Auftrag bei Bedarf zu wiederholen, bis der gewünschte Effekt da ist.
Es hat sich gezeigt, dass für viele eine höhere Konzentration an Aluminiumchlorid als 10%, welches in Alkohol gelöst ist, schon kritisch ist. Nebenwirkungen sind dabei: es juckt sehr und die Haut wird gereizt und rot. Deshalb werden oft hautberuhigende Mittel zugegeben, die jedoch Allergene enthalten können.
Außerdem: Ein höherer Aluminiumchoridanteil wie 20%, der bei Bedarf verschrieben wird, ist in allen Fällen wohl rezeptpfichtig und bedarf einer Anmixung durch den Apotheker. Allerdings sind so hohe Aluminiumchloridkonzentrationen nicht üblich! Uberspitzt gesagt: Waffenscheintauglich. Wenn Ihnen Werbung unterkommt wie 30% Aluminiumchloridanteil: Vergessen Sie es ganz schnell, so etwas wäre europaweit (Stand 2018) wohl nur auf Rezept zu bekommen. Mit zunehmendem Aluminiumchoridanteil nimmt meist die Gefahr von potenziellen Hautreizungen zu. Außerdem jucken manche potenten Antitranspirante nach dem Auftragen dermaßen oder die Haut wird extrem gereizt.
Fazit: Je höher der Anteil, desto wirkungsversprechender aber auch um so heftiger.

Es ist wäre vielleicht nicht das Dümmste weniger Konzentration zu fahren und auf Alkohol als Träger weitestgehend zu verzichten. Das Ziel wäre dabei etwaige Hautreizungen zu minimieren. Hier bieten sich z.B. Cremes und Gels an, bei denen einer der Hauptbestandteile eben nicht Alkohol ist.

Wieso? Wie viel Wirkstoff kann man mit einem Träger wie Alkohol überhaupt in die Haut einbringen?
Antwort: Wenig.
Alkoholgelöster Wirkstoff wird immer "verlaufen". Das bedeutet, man muss immer wieder die Haut benetzen oder besprayen, auf den Einzug warten und dann gegebenenfalls wiederholen, wenn die Konzentration nicht ausreicht. Herumrubbeln und einmassieren verbietet sich oft, weil man die Haut dann noch mehr reizt. Mit einer Creme oder einem Gel kann das wiederum anders aussehen, besonders wenn pflegende Wirkstoffe mit eingebaut sind.

Beispiel:
Haben Sie 20% in einem Spray und sprühen ein paar mal, wie viel Microliter haben sie dann auf der Haut und maximal in der Haut?
Nehmen Sie eine erbsengroße Menge an Gel oder Creme: Bringt das in einem Auftrag nicht vielmehr Wirkstoff auf oder in die Haut als ein Spray? Selbst bei etwas geringerem Wirkstoffanteil?


Ob mit viel oder wenig Aluminiumchlorid: Ein hoher Aluminiumchloridanteil entspricht wirklich nicht einem ganzheitlichen Ansatz. Dennoch ist Aluminiumchlorid der populärste und auch gängigste Adstingent momentan. Schauen Sie mal ins Regal bei den Deodoranten: Sie werden wohl recht wenig finden, welche auf Aluminiumchlorid verzichten und gleichzeitig wie anpreist Schweiß zu reduzieren.
Und wenn, wirkt es?

Fazit: Aluminiumchlorid reduziert Bakterien allein durch die Tatsache, dass viele Bakterien daran zugrundegehen. Dadurch ergibt sich sicherlich auch eine gewisse Desodorierung. Ist zusätzlich noch eine hoher Akoholanteil im Spiel, gilt mit zunehmendem Anteil zusätzlich: jetzt brennt es umso mehr (kennt man ja auch nach der Rasur). Immer weniger Bakterien überleben das Prozedere. Eine Desodorierung ist also nur logisch. Was das mit der Haut bei manchen allerdings macht, kann man sich denken.

Wirkstoffkonzentrationen verstehen sich in Antitranspiranten generell als: Viel hilft viel!

Es gibt noch einige andere Wirkstoffe denen man einen adstringierenden Effekt nachsagt oder zubilligt. "Natürliche" Mittel sind immer einen Versuch wert, gerade bei leichten Schweißproblemen können diese wohl eine Linderung verschaffen und den Schweißfluß ansprechend reduzieren.

Momentan hat sich ein anderer Wirkstoff als populär gezeigt, der ohne Aluminiumchlorid auskommt. Es sind Pentapeptide, die in Kosmetika und Anti-aging Produkten zum Einsatz kommen. Es ist ein kostspieliger Wirkstoff, der in hohen Konzentrationen auch in Antitranspiranten eingesetzt wird. Aufgrund seiner Struktur ist er prädestiniert für ein Gel.

Möchte man auf Antitranspirante lieber verzichten oder hat man diese ohne großen Erfolg schon ausprobiert, so kommen viele an den Punkt den Achselschweiß mit der Iontophorese anzugehen

Iontophorese bei Achselschweiß

Die Iontophorese unter den Achseln ist wohl nicht gerade das populärste Mittel gegen Achselschweiß. Trotzdem ist die Iontophorese sicherlich eine Option.
Als Alternative im Betrachtungshorizont richtig durchgesetzt hat sich diese Option erst seit einigen Jahren, und das aus dem einfachen Grund: Der Strom der Iontophorese unter den Achseln tut vielen höllisch weh, kann bei falscher Anwendung sogar Löcher in die Achselhöhlen brennen (kein Witz!!)
Hier haben die sanfteren Verfahren Pulsstrom und nicht zuletzt die letzten Entwicklungen, wie die zusätzliche Einstellung der Pulsbreite einen zusätzlichen Beitrag dazu geleistet die Iontophorese etwas sicherer unter den Achseln einzusetzen.
Mit der Technik Pulsstrom und Verstellmöglichkeit der Pulsbreite sind die Achseln und auch andere sensible Körperteile in den Focus der Iontophorese gerückt. Nun können also auch Bereiche, die bisher nur mit sehr wenig Strom behandelbar waren, mit höheren Stromstärken gefahren werden. Das wiederum ermöglicht erst den Initialerfolg bei manchen Anwendern. Beispiel: Muss man mindestens 3 mA erreichen, damit die Iontophorese wirkt, und kann man nur 2 mA mit Gleichstrom erreichen, behandelt man wohl bis ans Ende seiner Tage ohne einen Erfolg. Bekommt man mit Pulsstrom aber 3 oder 4, vielleicht auch 5 mA hin, so würde man in diesem Beispiel wohl einen Initialerfolg erreichen.
Aber über diese Thema haben wir auf unseren Seiten schon ausführlich geschrieben. Lesen Sie mehr dazu bitte hier.

Medikamente gegen Achselschweiß

Medikamente werden bei einer fokalen (oder lokalen) Hyperhidrose selten verschrieben. Sie wirken systemisch (also auf den ganzen Körper) und können dadurch auch entsprechende Nebenwirkungen haben. Schwitzen die Achseln nicht mehr, beziehungsweise hat man soviel Medikamentenwirkstoff geschluckt, dass die Achseln endlich aufhören zu Schwitzen, so ist nicht selten noch irgendwas anderes am Körper, das nicht mehr genug befeuchtet wird. Also (ohne Gewähr der Vollständigkeit und Richtigkeit) z.B. die Netzhaut - trockene Augen, trockener Mund, Schleimhäute, ALLE können da betroffen sein, also auch "untenrum" - wer will das schon?
Lokal können Medikamente aber ein Lösung sein, wenn die Iontophorese mit Leitungswasser nicht wirkt, aber in Zusammenhang mit der Iontophorese schon. Das Medikament wird dann ins Behandlungswasser gegeben und im Fall einer Achselbehandlung mit der Iontophorese halt auf die Achselschwämme und kann dann oftmals nebenwirkungsarm lokal eingebracht werden. Und zwar da, wo es auch hin muss: In die Schweißdrüsen und nicht in den ganzen Körper. Aber auch hierbei können die "normalen" Nebenwirkungen der entsprechenden Medikamente auftreten.

Schweißdrüsenabsaugung gegen Achselschweiß

Bleibt noch das Thema Schweißdrüsenabsaugung und ETS.
Beides sind Operationen, die eigentlich nur von den verzweifelt unaufgeklärten oder verzweifelten erfolglosen Anwendern der Iontophorese oder der Antitranspirante eine Lösung darstellen können. Erfolg ausgeschlossen, invasiver Charakter (Eingriff in den Körper), Narbenbildung, Nebenwirkungen, Risiken.
Als letzte Option die Operation - sicherlich ein Weg. Lassen Sie sich von ihrem Chirurg aufklären.

Tendenziell - gefühlt oder gerochen - gibt es mehr Mitmenschen mit unangenehmem Achselgeruch, als Leute, die mit Schweißflecken herumlaufen. Das hängt einfach wohl damit zusammen, dass Schweißflecken meist gut kaschiert werden können. Was nun im enganliegenden T-Shirt nur mit sogenannten Achselpads. Unter Achselpads versteht man fest eingelegte, eingenähte oder auswechselbare Pads, die den Schweiß schlichtweg aufsaugen sollen. Eine einfache Geschichte also, so sollte man meinen. Der billigste Weg: Eine Damenbinde unter die Achseln, damit sollte der Fall erledigt sein. Nun die Frage, ob das Ganze sich nicht unangenehm anfühlt. Die einfachste Antwort kennt man sicher schon: Wollen Sie ein Shirt kaufen, das unter den Achseln dick aufträgt?
Trotzdem stellt es sicherlich eine Möglichkeit dar, den Schweiß einfach aufzusaugen.
Man kann dazu auch ein enganliegendes Shirt kaufen und einfach eine Damenbinde unter den Achseln platzieren. Enganliegend sollte es sein, damit die Binde nicht verrutscht.
Nun kann man ein Hemd oder eine Bluse anziehen und fertig. Nichts ist zu sehen, hat man alles beachtet und richtig gemacht.
Das funktioniert wohl natürlich nicht im Sommer, vor allen Dingen nicht für diejenigen, die sehr viel schwitzen und dadurch vielleicht auch den Schweißpuffer durchschwitzen.
Auch enganliegende Shirts machen das Problem noch schlimmer als es ist:
Man schwitzt - man sieht es und dadurch geht die Schwitzerei richtig los.
Liegt das Shirt eng an und ist gefühlt noch heißer dadurch gefühlt noch heißer, so erweitern sich alle Poren und der Schweiß kann ungehindert aus den Drüsen austreten.
Buntes ist hier meist ganz verboten, da sieht man die Schweißflecken leider schon von weitem.
Dunkle, fast schwarze Shirts sind in der Sonne eine Qual. Recht geeignet sind weite Shirts in weiß oder luftige Hemden. Diese lassen den Schweiß auf der Haut, wo er verdunsten kann und dadurch die Haut kühlt. Schon schwitzt man etwas weniger. Hier hilft oft nur: Augen zu und durch, oder den Schweiß eindämmen.
Geruch wird von Bakterien verursacht. Wenn die Bakterien entfernt werden, ist auch die Ursache des Geruchs weg. So weit so gut. Kompliziert wird es mit unterschiedlichen Materialien, Schuhdesigns und Testmethoden. Turnschuhe, aber auch andere Schuhe, haben manchmal eine Einlage. In manchen solchen Fällen muss man diese Einlage tauschen. Manche Schuhe sind leider so konstruiert, dass es Spalten und Risse gibt, wo die Bakterien sich gut verstecken können.

2 Artikel zum Thema Achselschweiß eindämmen zur Ihrer Information

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